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Empirische Studien zum Management
in mittelständischen Unternehmen

Externes Wissensmanagement zur Steigerung der Effizienz von Entsendungen von KMU (si 0607)
Autor: Stefan Hoffmann / Stefan Müller
Ausgabe: 6/2007


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Dipl.-Psych. Stefan Hoffmann
ist seit 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Marketing der Technischen Universität Dresden und ist für die Konzeption des Informations-portals "iXpatriate – das Portal für Auslandskompetenz in KMU" zuständig.
Forschungsschwerpunkte: Interkulturelle Kompetenz, Konsumentenboykott, Innovativität. Lehrstuhl für Marketing Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Technische Universität Dresden
01062 Dresden
Tel: 0351-463-32334
stefan.hoffmann@tu-dresden.de     
Prof. Dr. Stefan Müller
ist seit 1992 Inhaber des Lehrstuhls für Marketing der Technischen Universität Dresden. Er verfasste mit verschiedenen Koautoren mehrere Werke zur Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit, u.a. das 2005 vom Verband der Hochschullehrer für Betriebs-wirtschaft ausgezeichnete Lehrbuch "Interkulturelles Marketing".
Forschungsschwerpunkte: Internationales und interkulturelles Marketing, Internationalisierung, Konsumentenverhalten. Lehrstuhl für Marketing Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Technische Universität Dresden
01062 Dresden
Tel: 0351-463-32334
mls@rcs.urz.tu-dresden.de


 

 Überblick

  • Mangelnde internationale Erfahrung und begrenzte personelle Ressourcen erschweren die Internationalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen. Externes, d. h. firmenübergreifendes Wissensmanagement kann helfen, interkulturelle Kompetenz zu fördern, psychische Distanz zu Auslandsmärkten zu reduzieren und interkulturelle Kontaktsituationen erfolgreich zu gestalten. Auf Basis der Angaben von 396 KMU analysiert der Beitrag Anforderungen an die inhaltliche Ausrichtung eines derartigen Wissensmanagements.

  • Die Untersuchung zeigt, dass KMU ihr Auslandsengagement entlang der 'psychic distance chain' erweitern oder "allgemeinen Trends" (z. B. China-Engagement) folgen. Da sie dabei vor allem kulturell unterschiedlich geprägte Arbeitsstile als Problem wahrnehmen, sollte sich der Erfahrungs- und Wissensaustausch darauf konzentrieren. Das Bewusstsein für kulturelle Besonderheiten und die Notwendigkeit gezielter Vorbereitung wächst mit zunehmender Auslandserfahrung.

  • Aus den Befunden werden Implikationen für die Gestaltung externen Wissensmanagements abgeleitet. Abschließend stellen die Autoren das von ihnen entwickelte Informationsportal "iXpatriate" als ein Beispiel eines anwendungsorientierten Lösungsansatzes vor. 

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