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ZfB Special Issue 2/2010
Internationale Aspekte der Unternehmensbesteuerung
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Empirical Capital Structure Research: New Ideas, Recent Evidence, and Methodological Issues (si 0608)
Autor: Ralf Elsas / David Florysiak
Ausgabe: 6/2008
Artikel im Originallayout als PDF-Datei
(EURO 15,00)
 |  | Prof. Dr. Ralf Elsas
Institute for Finance & Banking, Ludwig-Maximilians-University Munich, Ludwigstrasse 28, 80539 Munich, Germany
e-mail: elsas@bwl.lmu.de | Dipl.-Kfm. David Florysiak, MSc Economics
Institute for Finance & Banking, Ludwig-Maximilians-University Munich, Ludwigstrasse 28, 80539 Munich, Germany
e-mail: florysiak@bwl.lmu.de |
Summary
Even 50 years after Modigliani/Miller`s irrelevance theorem, the basic question of how firms choose their capital structure remains unclear. This survey paper aims at summarizing and discussing corresponding recent developments in empirical capital structure research, which, in our view, are promising for future research. We first present some "stylized facts" on capital structure issues. The focus of the discussion is set on studies taking on the key idea to differentiate between competing theories by testing for firm adjustment behavior following shocks to their capital structure. In addition, we discuss empirical studies examining further factors that may influence capital structure decisions, but have gained only recently attention in the literature (like corporate ratings or irrational managers). Since some of the available contradictory evidence on capital structure issues might be explained by econometric challenges due to the typical data structure, we also discuss methodological issues like panel data, endogeneity, and partial adjustment models in the capital structure context. Finally, we illustrate the methodological and empirical aspects discussed in this survey by providing corresponding evidence for exchange listed German companies in the period 1987-2006.
Zusammenfassung
Selbst 50 Jahre nach der Veröffentlichung der Modigliani/Miller-Irrelevanz-Theoreme gibt es für die grundlegende Frage, wie Unternehmen ihre Kapitalstruktur wählen, keine klare ökonomische Antwort. Dieser Übersichtsartikel diskutiert aktuelle Entwicklungen in der empirischen Kapitalstrukturforschung die - unserer Meinung nach - vielversprechend für die zukünftige Forschung sind. Im ersten Schritt werden ausgewählte stilisierte Fakten beobachteter Kapitalstrukturen und deren Determinanten diskutiert. Der Fokus der Diskussion liegt auf Studien, die das Anpassungsverhalten von Unternehmen nach Kapitalstrukturschocks untersuchen. Dies ist motiviert durch die grundlegende Einsicht, dass die Existenz von Anpassungsverhalten empirisch am besten dazu verwendet werden kann, zwischen konkurrierenden Kapitalstrukturtheorien zu differenzieren. Zudem diskutieren wir ausgewählte empirische Studien, die weitere potentielle Einflussfaktoren auf die Kapitalstruktur untersuchen, die erst seit kurzem in der Literatur thematisiert werden (wie Ratings oder irrationale Manager). Zu einem gewissen Teil kann die widersprüchliche Evidenz hinsichtlich potentieller Kapitalstrukturdeterminanten und der Existenz einer Zielkapitalstruktur durch methodische Probleme aufgrund der typischen Eigenschaften der verwendeten Datensätze erklärt werden. In diesem Zusammenhang diskutieren wir ökonometrische Aspekte von Panel-Daten, von Endogenität und von partiellen Anpassungsmodellen im Kapitalstruktur-Kontext. Letztlich werden die Relevanz und die Auswirkung der diskutierten methodischen und inhaltlichen Aspekte durchgehend anhand empirischer Analysen mit der Stichprobe deutscher börsennotierter Unternehmen im Zeitraum von 1987 bis 2006 illustriert.

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