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Hybride Fremdfinanzierung als Instrument der internationalen Konzernsteuerplanung unter Unsicherheit (sh 0210)
Autor: Eva Eberhartinger, Erich Pummerer
Ausgabe: 2/2010

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 Eva Eberhartinger Erich Pummerer
 

Zusammenfassung:

Für die Entscheidung über die konzerninterne Finanzierung einer ausländischen Tochtergesellschaft ist aus steuerlicher Sicht entscheidend, wie risikobehaftet die wirtschaftliche Tätigkeit der Tochtergesellschaft ist. Bei höherem Risiko treten Verluste häufiger und höher auf, damit steigt auch der Nachteil der asymmetrischen Besteuerung von Gewinnen und Verlusten. In solch einer Situation erweist sich die klassische Fremdfinanzierung mit fixem Zinssatz als nachteilig gegenüber der Eigenfinanzierung, selbst wenn der ausländische Tarif höher ist als der inländische und die Abzugsfähigkeit der Zinsen im Ausland daher zu einer höheren Steuerersparnis, jedenfalls in Gewinnjahren, führt. Der Beitrag zeigt, wie unter Einsatz konzerninterner, grenzüberschreitender hybrider Finanzierung mit gewinnabhängiger Vergütung Tarifdifferenzen zwischen In- und Ausland genutzt werden können. Die Untersuchung erfolgt unter Zuhilfenahme des Binomialmodells und berücksichtigt als Maßstab der Vorteilhaftigkeit den Konzernendwert, welcher sich aus den Vermögensendwerten von Mutter- und Tochtergesellschaft sowie dem
Wert eines am Ende der Betrachtungsperiode allenfalls verbleibenden Verlustvortrags zusammensetzt.

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